Markenentwicklung für Start-Ups

Vielleicht sitzen Sie gerade zwischen ein paar Umzugskartons, wenn Sie diesen Beitrag lesen. Der Drucker funktioniert nicht, die Kaffeeküche ist noch leer, aber die Freude über die ersten Geschäftsräume groß. So oder ähnlich geht es den meisten Gründern auf dem Weg zum eigenen Unternehmen. Während eine Idee Gestalt annimmt, hat man alles Mögliche auf dem Tisch – und alles ist dringend. Wer soll da an die Markenentwicklung denken? Kann man schließlich später machen.

Ehrlich gesagt: nein. In meinen Augen sollte die Markenentwicklung zu den ersten Schritten eines frisch gebackenen Unternehmens gehören.

Und dafür gibt es viele gute Gründe:

 

Die Macht der Marke

Erfolgreiche Marken haben keine Kunden, sondern Fans. Und das liegt daran, dass gute Marken Geschichten erzählen. Menschen lieben Geschichten – sie sind seit jeher der Stoff, aus dem unser Miteinander besteht. Und sobald Sie aus einem Konzept ein Unternehmen formen, setzen Sie eine Marke in die Welt. Darin liegt ein großes Potenzial, das von Anfang an ausgeschöpft werden kann. Aber wie? Idealerweise packen Sie Ihr Branding an, sobald Sie Strategie und Ziele für Ihr Unternehmen definiert haben. Ein strategischer Unterbau trägt die Markenentwicklung und ist für deren Erfolg sehr wichtig.

Im ersten Schritt ist es zentral, die Markenpersönlichkeit zu definieren: Woher kommt Ihre Marke, was macht sie aus, welche Haltung und welche Werte vertritt sie? Stellen Sie sich die Unternehmensidentität wie eine reale menschliche Persönlichkeit vor. Vielleicht ist sie ein eher lockerer Typ, der grundsätzlich jeden duzt und keine Krawatte binden könnte, wenn es um sein Leben ginge. Vielleicht trägt Ihre Markenpersönlichkeit aber auch Manschettenknöpfe, liest die FAZ und würde sich niemals mit einem Dreitagebart blicken lassen. Nach meiner Erfahrung hat es sich bewährt, die Identitätsentwicklung mit einem Workshop zu starten. Die Mischung von Unternehmens- und Agenturperspektive schafft einen idealen Raum für konstruktive Basisarbeit.

Übrigens: Eine überzeugende und konsistente Markenpersönlichkeit wirkt sich positiv auf den Umsatz aus.

Das ist besonders für neu gegründete Unternehmen eine hervorragende Nachricht.

 

Konsistenz ist König

Sie haben Ihre Strategie in trockene Tücher gebracht und das Grundgerüst der Markenidentität aufgebaut? Super. Jetzt heißt es dranbleiben. Denn Markenentwicklung ist kein einmaliger Schritt, sondern immer ein Prozess. Um sich im Markt zu behaupten, muss ein Unternehmen stimmig kommunizieren. Das gilt für Ihr Corporate Design, aber auch für die Ansprache auf Ihrer Facebookseite, Flyer, formale E-Mails und alle weiteren Kommunikationsmittel. Nur so stellen Sie sicher, dass Menschen Ihre Marke kennenlernen und im Gedächtnis behalten. Sätze wie „Ach ja, das sind doch die mit dem tollen Instagram-Kanal“ sind ein Zeichen dafür, dass Sie auf dem richtigen Weg sind.

 

Haben Sie Fragen oder Anmerkungen? Ich freue mich auf Ihr Feedback unter mail@markeschulz.de

 

P.S: Die markeschulz Marken-Themen gibt es jetzt auch als Kolumne:

Im regionalen Wirtschaftsmagazin netzwerk südbaden schreibt Susanne Schulz monatlich rund um die Themenwelt aus Marken-Positionierung von Unternehmen.

Leseprobe bestellen unter: www.netzwerk-suedbaden.de/leseprobe

Die markeschulz Kolumne über Marke, Marken-Positionierung und Marken-Strategie im regionalen Wirtschaftsmagazin netzwerk südbaden

 

 

 

 

 

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