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Wie Sie Ihr Unternehmen auf Instagram zur Marke machen

Instagram boomt – und es ist kein Ende in Sicht. Fast eine Milliarde aktiver Nutzer pro Monat verzeichnete die Social Media Plattform von Facebook im Januar 2020. Die Hälfte von ihnen loggt sich täglich ein. Die Zahlen sind beeindruckend, klar. Aber darüber hinaus gibt es noch weitere gute Gründe, als Unternehmen auf Instagram aktiv zu werden. Zum Beispiel eignet sich die Plattform für Marken sehr gut als Branding-Instrument. Zwei von drei Menschen in der relevanten Gruppe der 18-29-Jährigen nutzen Instagram – mit Plakaten oder Flyern erreicht man allein diese Zielgruppe sehr viel mühsamer oder gar nicht. Um einen erfolgreichen Instagram-Account aufzubauen, sollten Sie aber nicht wahllos Fotos posten, sondern wie immer eine konsequente Strategie verfolgen. Fangen wir einmal von vorne an.

 

#1 Benutzername und Profilbild

Wählen Sie den gleichen Namen, den Sie auch auf Ihren anderen Social Media Kanälen verwenden. In ihrer „Bio“, also dem Profil, beschreiben Sie Ihr Unternehmen in Kurzform. Außerdem können Sie hier eine URL eintragen. Diese lässt sich beliebig oft ändern, wenn Sie zum Beispiel ein Gewinnspiel oder einen Blogbeitrag online stellen. Auch Hashtags dürfen in der Bio verwendet werden – das macht Sinn, wenn Sie regelmäßig zu einem bestimmten Hashtag posten oder einen eigenen Hashtag für Ihre Marke nutzen (dazu später mehr). Als Profilbild eignet sich das Logo Ihres Unternehmens oder eine stilisierte Form davon. 

 

#2 Der richtige Content

Ein inhaltliches Konzept ist, ähnlich wie bei Facebook, auch auf Instagram die Basis für einen erfolgreichen Account. Überlegen Sie sich vorher genau, was Sie wie oft posten möchten. Sie sollten regelmäßig neue Fotos hochladen – wann ein Beitrag am besten funktioniert, können Sie ganz einfach ausprobieren, indem Sie zu unterschiedlichen Zeiten und in unterschiedlichen Intervallen posten und die Ergebnisse auswerten. Sobald Sie wissen, wie der geeignete Rhythmus aussieht, hilft ein Content-Kalender beim Aufbau Ihres Accounts.

 

#3 Visuelle und sprachliche Konsistenz

Wiedererkennbarkeit heißt das Stichwort. Viele erfolgreiche Instagramer, ob Unternehmen oder Influencer, verwenden immer den gleichen Fotofilter und die gleiche Bildästhetik. So etabliert man einen Stil, der sich wie ein roter Faden durch den eigenen Feed zieht und Followern beim Scrollen bald auffällt. Ähnliches gilt für die Bildunterschriften: Die Tonalität sollte immer zu Ihrem Unternehmen passen und bei allen Instagram-Beiträgen einheitlich ausfallen. Auch die Verwendung von Emojis, bestimmten Hashtags oder anderen sprachlichen Stilmitteln gehört dazu.

 

#4 Der Markenhashtag

Um sich als Marke auf Instagram zu präsentieren, brauchen Sie nicht nur eine einheitliche Bildsprache, sondern auch einen oder mehrere passende Hashtags. Dabei handelt es sich nicht – wie man vielleicht meinen könnte – um den Firmen- oder Produktnamen wie #mercedes oder #apple, sondern um einen eigens entwickelten Hashtag, der zum Image und der Botschaft Ihrer Marke passt. So entsteht nach und nach eine Sammlung Ihrer Beiträge und der Ihrer Follower unter diesem Hashtag.

Beispiele für erfolgreiche Hashtags von Unternehmen sind zum Beispiel #haveabreak von KitKat – hier ergab der Slogan gleichzeitig einen guten Markenhashtag, wie es auch bei #justdoit von Nike der Fall ist. IKEA wiederum fordert die Community direkt dazu auf, ihre Einrichtungsbilder unter #meinikea zu posten: Die besten Bilder teilt IKEA auf dem eigenen Account und verschafft Teilnehmern damit eine prominente Bühne. Eine klassische Win-Win-Situation.

 

#5 Die Zielgruppe füttern

Instagram bietet unzählige Möglichkeiten, Inhalte unter die Leute zu bringen. Das ist verlockend – und auch ein bisschen gefährlich. Die erfolgreichen Beiträge anderer nachzuahmen oder jeden Tag etwas Neues zu probieren, ist nicht empfehlenswert. Besinnen Sie sich lieber immer wieder auf Ihre Markenpersönlichkeit, damit Sie auch genau die Menschen anziehen, die Sie als Follower und letztlich als Kunden gewinnen möchten. Apropos Zielgruppe: Schauen Sie sich doch mal an, was eigentlich Ihre Zielgruppe auf Instagram postet und mit welchen Profilen sie interagiert. So ist es viel leichter, deren Interessen und Erwartungen zu bedienen.

 

#6 Stories nutzen

Die „Stories“-Funktion auf Instagram ist extrem beliebt und verzeichnet weiter steigende Nutzerzahlen. Die vielen Werkzeuge von Stories bieten etliche Möglichkeiten, gute Geschichten zu erzählen und spannende Einblicke ins Unternehmen zu konzipieren. Es zahlt sich aus, sich mit Instagram Stories auseinanderzusetzen, denn Kreativität wird belohnt, solange sie zu Ihrer Marke passt.

Werbung in den sozialen Medien hat sich mittlerweile als erfolgreiche Methode der Kundengewinnung erwiesen. Unternehmen, die den Sprung zu Instagram wagen, eröffnen sich neue Wege, sich ihrer Zielgruppe zu präsentieren und mit ihr ins Gespräch zu kommen.

 

Wenn Sie dazu Fragen oder Anregungen haben, bin ich wie immer unter mail@markeschulz.de für Sie erreichbar.